Nachdem meine GFD Rescue ja mittlerweile nicht mehr so richtig zu gebrauchen sind, habe ich mir ein Paar askö Guard zugelegt. Zum einen sprach der günstige Preis für die Teile, zum anderen der gute Schutz. Die Empfehlung der DGUV für die entsprechenden Leistungsstufen nach EN388 erfüllen sie auf jeden Fall im Bereich der PU-Verstärkung.
Besonders viele Praxis-Erfahrung konnte ich bisher leider noch nicht sammeln. Die ersten Versuche waren etwas durchwachsen, durch das Innenfutter haben mir die Handschuhe nicht das gewünschte Tastgefühl geliefert, weswegen man ja gerade THL-Handschuhe kauft. Ist aber vielleicht auch nur etwas Gewöhnungssache oder ich hätte doch ne kleinere Größe nehmen sollen. Auch die Kombination mit dem Klettverschluss am Handgelenk sehe ich derzeit noch etwas kritisch, ein Bündchen wäre vielleicht einfacher im Handling auf Dauer. Aber wie gesagt, die praktischen Einsätze hielten sich bisher doch sehr in Grenzen, sieht man mal vom Aufräumen nach durchgeführten Übungen ab.
Was mir aber da schon aufgefallen ist, dass die Kombination aus den zwei kleinen D-Ringen in Schlaufen und dem einfachen Metallkarabiner nicht so richtig stabil ist.
Die Schlaufen sind auch zu klein, als das man da immer einen kleinen Karabiner durchfrickeln möchte, jeweils einen Schlüsselring fand ich auch nicht ideal.
Also habe ich mich mal mit vorhandener Reepschnur hingesetzt und mir zwei kleine Schlaufen gebastelt. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber würde behaupten, dass es sich um 2mm Reepschnur handelt. Belastbarkeit sollte so oder so kein Problem sein, aber man muss natürlich einen Knoten reinbekommen und das Ergebnis sollte auch nicht zu störrig sein.
Hier das Ergebnis:
Wer sich fragt, was das für ein komisches Teil in der Mitte ist, das Gerät nennt sich S-Biner und wird von der Firma Nite Ize hergestellt. In Deutschland unter anderem bei Globetrotter zu bekommen. Es ist sozusagen ein zweiseitiger Karabiner, im vorliegenden Fall aus Metall und sollte Größe S sein. Zur Bestigung meiner Meinung nach absolut super, weil man die Handschuhe leicht entnehmen kann und auf der anderen Seite nicht Gefahr läuft, beim Entnehmen den Karabiner komplett auszuklinken und damit zu verlieren.
Demnächst sollte ich dazu kommen, die Teile ausgiebigst zu testen, dann werde ich hier natürlich wieder etwas dazu schreiben...
Gedanken über Technik, Sport, Gefahrenabwehr und was einem sonst noch so vor das Hirn fliegt.
Samstag, 20. April 2013
SDR-Radio V2 beta: Erste Erfahrungen
So spektakulär, wie man vielleicht glauben könnte, ist der Wechsel von den Previews zur ersten Beta-Version gar nicht. Das mag den Einen oder Anderen evtl. enttäuschen, spricht aber für die ersten Versionen.
Was mir bisher aufgefallen ist:
Was mir bisher aufgefallen ist:
- Nach wie vor hoher RAM-Verbrauch. Ich komme gerade mit einem VFO auf 1,1 gb belegten Arbeitsspeicher. Ist bei mir nicht wirklich dramatisch, aber im Vergleich zu HDSDR deutlich mehr. Mag sein, dass da über irgendwelche Optionen noch was zu holen ist, aber out of the box ist das schon ordentlich.
- Mehr Optionen im Einstellungsmenü, unter anderem für VFO-Schrittweiten etc.
- Bei mir funktioniert der Squelch mittlerweile einigermaßen. Dabei weiß ich allerdings nicht, ob das erst seit dieser Version so ist. Zur Anwendung, man sucht sich die passende Frequenz, stellt alles soweit ein (Modulationsart, Bandbreite etc.) und geht dann ins DSP-Menü und drückt auf den "Auto"-Button bei Squelch. Danach sollte Ruhe einkehren, bis man eine Einstellung verändert oder die Frequenz wechselt. Der Schieberegler ist bei mir nach wie vor ohne wirkliche Funktion...
Dienstag, 16. April 2013
Erste Beta von SDR-Radio v2 erschienen
Aus gegebenem Anlass nur eine kurze Info, Simon Brown (HB9DRV) hat gestern die erste Beta-Version von SDR-Radio v2 online gestellt. Leider befinde ich mich gerade in der EDGE-Hölle und der T-Online-Hotspot auf dem Weg zur Arbeit heute Morgen wollte auch nicht so richtig, aber ein kurzer Erfahrungsbericht wird die Tage nachgereicht!
Direkt zur Change-History: http://v2.sdr-radio.com/Download.aspx
Viel Spaß damit!
Direkt zur Change-History: http://v2.sdr-radio.com/Download.aspx
Viel Spaß damit!
Freitag, 5. April 2013
TETRA und SDR
Da die Statistik des Blogs mir erzählt, dass hier doch einige Leute mit den Suchbegriffen "TETRA" und "SDR" her finden, will ich dazu kurz etwas schreiben.
Vor einiger Zeit hat ja das OSMOCOM TETRA-Projekt einiges an Aufmerksamkeit erregt. Voraussetzung ist ein lauffähiges System mit Gnuradio und war damals noch auf das USRP angewiesen. Mittlerweile kann meines Wissens nach Gnuradio auch mit dem FuncubeDongle und auch mit RTL-SDR umgehen.
Von einer Dekodierung für Jedermann mit wenig technischem Aufwand, würde ich aber immer noch nicht sprechen wollen.
Die Firma Wavecom bietet mit W-Code ein kommerzielles Produkt an, welches wohl mit TETRA umgehen kann. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Software für Behörden, zu deren Preis auch noch der entsprechende Empfänger im Bereich eines Winradio Excelsior dazu kommt, also nicht eben aus der Portokasse bezahlbar. Wer sich ansehen möchte, was Wavecom im Bereich TETRA alles so kann, findet hier weitere Informationen.
Und wer eh schon am Geld ausgeben ist, bei Rhode&Schwarz findet man mit Sicherheit auch etwas nettes, bspw. den TSMW.
Alle Lösungen haben jedoch einen Nachteil, sobald der TETRA-Nutzer eine Verschlüsselung nutzt, ist nicht mehr viel mit mithören. Teilweise lassen sich dann noch die Broadcasts des Netzes empfangen und so zumindest das Netz identifizieren, aber das war es dann auch schon. Das betrifft alle Netze, welche den TETRA Encryption Algorithm (TEA) einsetzen. Hier gibt es verschiedene Stufen, wobei man sich in Europa darauf geeinigt hat, bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben einheitlich TEA2 zu verwenden. Nutzer, welche sich nicht entsprechend authorisieren können, dürften gar nicht erst an entsprechende Geräte bzw. die entsprechende Firmware kommen.
In Deutschland kommt erschwerend noch hinzu, dass man sich entschieden hat, auf TEA2 aufsetzend noch zusätzlich eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) zu verwenden. Das bedeutet, dass nicht nur die Funkstrecke zwischen Endgerät und Basisstation verschlüsselt ist, sondern auch die Verbindungen zwischen den Basisstationen und den Vermittlungsstellen. Es gibt wohl noch Inseln, wo bisher nur mit TEA2 in Deutschland gefunkt wird, aber das soll sich auch auflösen.
Um es kurz zu machen, TETRA dekodieren ist mit gewissem technischem Aufwand und entsprechendem Knowhow möglich. Verwendet der Betreiber eine Luftschnittstellenverschlüsselung, ist man außen vor. Und beim BOSNET in Deutschland ist man schon zweimal außen vor.
Das mag sich in einigen Jahren ändern, aber wenn man sich ansieht, dass GSM mittlerweile auch nicht mehr wirklich sicher ist und es dennoch keine günstigen Handscanner gibt, die hier von bösen Menschen eingesetzt werden können und kommerziell vertrieben werden, dürfte auch bei TETRA noch einige Jahre Ruhe herrschen...
Vor einiger Zeit hat ja das OSMOCOM TETRA-Projekt einiges an Aufmerksamkeit erregt. Voraussetzung ist ein lauffähiges System mit Gnuradio und war damals noch auf das USRP angewiesen. Mittlerweile kann meines Wissens nach Gnuradio auch mit dem FuncubeDongle und auch mit RTL-SDR umgehen.
Von einer Dekodierung für Jedermann mit wenig technischem Aufwand, würde ich aber immer noch nicht sprechen wollen.
Die Firma Wavecom bietet mit W-Code ein kommerzielles Produkt an, welches wohl mit TETRA umgehen kann. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Software für Behörden, zu deren Preis auch noch der entsprechende Empfänger im Bereich eines Winradio Excelsior dazu kommt, also nicht eben aus der Portokasse bezahlbar. Wer sich ansehen möchte, was Wavecom im Bereich TETRA alles so kann, findet hier weitere Informationen.
Und wer eh schon am Geld ausgeben ist, bei Rhode&Schwarz findet man mit Sicherheit auch etwas nettes, bspw. den TSMW.
Alle Lösungen haben jedoch einen Nachteil, sobald der TETRA-Nutzer eine Verschlüsselung nutzt, ist nicht mehr viel mit mithören. Teilweise lassen sich dann noch die Broadcasts des Netzes empfangen und so zumindest das Netz identifizieren, aber das war es dann auch schon. Das betrifft alle Netze, welche den TETRA Encryption Algorithm (TEA) einsetzen. Hier gibt es verschiedene Stufen, wobei man sich in Europa darauf geeinigt hat, bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben einheitlich TEA2 zu verwenden. Nutzer, welche sich nicht entsprechend authorisieren können, dürften gar nicht erst an entsprechende Geräte bzw. die entsprechende Firmware kommen.
In Deutschland kommt erschwerend noch hinzu, dass man sich entschieden hat, auf TEA2 aufsetzend noch zusätzlich eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) zu verwenden. Das bedeutet, dass nicht nur die Funkstrecke zwischen Endgerät und Basisstation verschlüsselt ist, sondern auch die Verbindungen zwischen den Basisstationen und den Vermittlungsstellen. Es gibt wohl noch Inseln, wo bisher nur mit TEA2 in Deutschland gefunkt wird, aber das soll sich auch auflösen.
Um es kurz zu machen, TETRA dekodieren ist mit gewissem technischem Aufwand und entsprechendem Knowhow möglich. Verwendet der Betreiber eine Luftschnittstellenverschlüsselung, ist man außen vor. Und beim BOSNET in Deutschland ist man schon zweimal außen vor.
Das mag sich in einigen Jahren ändern, aber wenn man sich ansieht, dass GSM mittlerweile auch nicht mehr wirklich sicher ist und es dennoch keine günstigen Handscanner gibt, die hier von bösen Menschen eingesetzt werden können und kommerziell vertrieben werden, dürfte auch bei TETRA noch einige Jahre Ruhe herrschen...
Samstag, 30. März 2013
Erfahrungsbericht Feuerwehrhandschuh gfd Rescue III
Wie versprochen gibt es jetzt mal was anderes als SDR's. Erstmal der Disclaimer, es sind meine Erfahrungen die ich mit dem Produkt gemacht habe, das mag bei anderen Leuten ganz anders aussehen. Außerdem handelt es sich hier um Schutzkleidung, deren richtige Anwendung auch das entsprechende Wissen voraussetzt.
Aber jetzt geht es los. Ich habe den gfd Rescue III seit genau einem Jahr im Einsatz. Dazu gehörten diverse Lehrgänge bei Berufsfeuerwehren, sie wurden also definitiv nicht geschohnt und bei Außentemperaturen von -10° bis +35°C genutzt. Außerdem kamen sie natürlich in verschiedenen Brandübungsanlagen und Einsätzen von THL bis Brand zum Einsatz.
Sie bestehen aus glattem Leder im Bereich der Hand und ab dem Handgelenk aus rauerem Leder. Innen befindet sich ein Kevlar-Futter, der Bereich der Knöchel ist abgepolstert und im Bereich des Unterarms ist ein Reflexstreifen. Außerdem ist eine Membran eingearbeitet, die den Handschuh wasserdicht macht. Den Auslieferungszustand sieht man ja oben, so sehen sie nach einem Jahr harter Beanspruchung aus:
Optisch sind sie übrigens dem Seiz Supersoft sehr ähnlich, eine Verwandschaft kann ich nicht versprechen, aber sie liegt wohl nahe.
Wie sind jetzt meine Erfahrungen nach einem Jahr? Zu erzählen, dass ich auch im Sommer nicht darin geschwitzt habe, ist natürlich unsinn, teilweise waren die Handschuhe am nächsten Tag noch innen Nass und es war kein Regen... Aber bei 35° in der Sonne, entsprechender Schutzkleidung und harter Arbeit wäre alles andere auch utopisch.
Nach einem halben Jahr wurde das Leder von mir mit Sno-Seal behandelt, da es langsam spröde wurde, was ihm sichtlich gut getan hat. Negative Auswirkungen auf die Dampfdurchlässigkeit konnte ich nicht feststellen.
Mittlerweile musste ich sie aussondern, weil das Leder im Bereich der Fingerkuppe des rechten Mittelfingers durchgescheuert ist und die Membran sichtbar wurde:
Wie gesagt, der Schaden trat nach einem Jahr intensivster Nutzung auf und ich kann damit absolut leben. Die Handschuhe dürften in dem Jahr mehr beansprucht worden sein, als dies im Einsatz einer Freiwilligen Feuerwehr innerhalb von etlichen Jahren der Fall ist. Und ich bezweifle, dass Handschuhe aus anderen Materialien hier deutlich robuster sind. Die Prüfung der Abriebfestigkeit nach EN388 ergab die Leistungsstufe 3, also 2000 Normzyklen. Für Stufe 4 müsste der Handschuh immerhin 8000 Zyklen schaffen. Es ist also durchaus möglich, dass es hier robustere Handschuhe auf dem Markt gibt. Ob deren Einsatz sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, weil ein Mehr an Abriebfestigkeit unter anderem mit mehr Material erkauft werden könnte, was natürlich wiederrum auf das Tastgefühl schlagen kann.
Also, nach einem Jahr kann ich das Modell wirklich empfehlen, zumal man hier wirklich vergleichsweise wenig investieren muss. Sie sehen natürlich nicht so hübsch aus, wie die Topmodelle der üblichen Hersteller, aber wem das egal ist, der bekommt robuste und funktionelle Handschuhe mit denen man arbeiten kann.
Aber jetzt geht es los. Ich habe den gfd Rescue III seit genau einem Jahr im Einsatz. Dazu gehörten diverse Lehrgänge bei Berufsfeuerwehren, sie wurden also definitiv nicht geschohnt und bei Außentemperaturen von -10° bis +35°C genutzt. Außerdem kamen sie natürlich in verschiedenen Brandübungsanlagen und Einsätzen von THL bis Brand zum Einsatz.
Sie bestehen aus glattem Leder im Bereich der Hand und ab dem Handgelenk aus rauerem Leder. Innen befindet sich ein Kevlar-Futter, der Bereich der Knöchel ist abgepolstert und im Bereich des Unterarms ist ein Reflexstreifen. Außerdem ist eine Membran eingearbeitet, die den Handschuh wasserdicht macht. Den Auslieferungszustand sieht man ja oben, so sehen sie nach einem Jahr harter Beanspruchung aus:
Optisch sind sie übrigens dem Seiz Supersoft sehr ähnlich, eine Verwandschaft kann ich nicht versprechen, aber sie liegt wohl nahe.
Wie sind jetzt meine Erfahrungen nach einem Jahr? Zu erzählen, dass ich auch im Sommer nicht darin geschwitzt habe, ist natürlich unsinn, teilweise waren die Handschuhe am nächsten Tag noch innen Nass und es war kein Regen... Aber bei 35° in der Sonne, entsprechender Schutzkleidung und harter Arbeit wäre alles andere auch utopisch.
Nach einem halben Jahr wurde das Leder von mir mit Sno-Seal behandelt, da es langsam spröde wurde, was ihm sichtlich gut getan hat. Negative Auswirkungen auf die Dampfdurchlässigkeit konnte ich nicht feststellen.
Mittlerweile musste ich sie aussondern, weil das Leder im Bereich der Fingerkuppe des rechten Mittelfingers durchgescheuert ist und die Membran sichtbar wurde:
Wie gesagt, der Schaden trat nach einem Jahr intensivster Nutzung auf und ich kann damit absolut leben. Die Handschuhe dürften in dem Jahr mehr beansprucht worden sein, als dies im Einsatz einer Freiwilligen Feuerwehr innerhalb von etlichen Jahren der Fall ist. Und ich bezweifle, dass Handschuhe aus anderen Materialien hier deutlich robuster sind. Die Prüfung der Abriebfestigkeit nach EN388 ergab die Leistungsstufe 3, also 2000 Normzyklen. Für Stufe 4 müsste der Handschuh immerhin 8000 Zyklen schaffen. Es ist also durchaus möglich, dass es hier robustere Handschuhe auf dem Markt gibt. Ob deren Einsatz sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, weil ein Mehr an Abriebfestigkeit unter anderem mit mehr Material erkauft werden könnte, was natürlich wiederrum auf das Tastgefühl schlagen kann.
Also, nach einem Jahr kann ich das Modell wirklich empfehlen, zumal man hier wirklich vergleichsweise wenig investieren muss. Sie sehen natürlich nicht so hübsch aus, wie die Topmodelle der üblichen Hersteller, aber wem das egal ist, der bekommt robuste und funktionelle Handschuhe mit denen man arbeiten kann.
Freitag, 29. März 2013
Digital Speech Decoder
Wie schon vorher mal angesprochen, habe ich erste Versuche mit der Software Digital Speech Decoder begonnen. Wie schon beim gesamten RTL-SDR-Thema sollte man sich auch hier bewusst sein, dass es sich um experimentelle Geschichten handelt. Und natürlich übernehme ich keine Haftung irgendwelcher Art, wenn bei den Tests der Rechner oder das eigene Haus aufgrund der Software explodiert! ;-)
Usprünglich wurde die Software für Linux geschrieben, aber es gibt mittlerweile auch eine Windows-Portierung. Wenn man oben genanntem Link folgt, dann endet der erste Link zur Windows-Version mit DMR-Filter in der Version 1.6 in einer nicht erreichbaren Seite. Daher gleich den Backup-Link nehmen und diese Datei herunterladen: dsd160.exe
Startet man die Datei, bekommt man auch schon die Fehlermeldung, dass das Programm die Bibliothek cygwin1.dll nicht finden kann. Also flott zu http://www.cygwin.com/ und dort das Setup-Paket herunterladen.
Ab jetzt wird es spannend, weil auch nach der Installation meckert DSD, dass es die DLL nicht finden kann. Die entsprechende DLL findet man im Installationsverzeichnis von Cygwin. Am besten bastelt man sich einen Ordner in einem Verzeichnis, welches man auch über die Eingabeaufforderung schnell erreichen kann. In diesen Ordner wirft man dann sowohl die dsd160.exe als auch die cygwin1.dll. Der DSD läuft über die Eingabeaufforderung, also in Windows 7 auf Startmenü, im Suchfeld cmd eingeben und dann in den entsprechenden Ordner navigieren und dort die Datei dsd160.exe aufrufen. Es gibt noch diverse Befehle, die OE1ACM auf seiner Homepage aufgelistet hat.
Ob man nur die DLL benötigt und daraufhin Cygwin wieder deinstallieren kann, weiß ich nicht, muss ich mal ausprobieren, oder es schreibt jemand hier einen Kommentar...
In der gewünschten SDR-Software sucht man sich jetzt ein Signal, welches den Standards entspricht, mit denen DSD auch umgehen kann. Mittlerweile gibt es ein paar DMR-Relais im Amateurfunk-Bereich in Deutschland, eine internationale Liste findet man dort: http://www.dmr-marc.net/repeaters.html
Bei mir ist glücklicherweise DF0MOT in Sichtweite, wo nicht nur DMR, sondern auch ein P25-Relais steht. Läuft alles gut, dann erhält man folgendes Bild:
Probleme habe ich noch mit der Audio-Ausgabe, da gibt es nur Sprachschnipsel. Also muss ich hier noch etwas experimentieren.
Bei P25 ergibt sich ein ähnliches Bild:
Leider ist dort relativ wenig Aktivität, sodass ich da mal sehen muss, ob die Sprachausgabe besser funktioniert.
Eine weitere Software ist DMRDecode von Ian Wraith. Dort bin ich aber noch nicht besonders weit mit dem Erkunden gekommen. Ein erster Screenshot:
Wie man sieht, alles etwas experimentell, aber gerade das kann ja Spaß machen.
Übrigens, für die aktuellen Versuche habe ich die aktuellste Version von HDSDR genutzt. Die Oberfläche von SDR-Radio gefällt mir zwar deutlich besser, aber dafür überzeugt HDSDR mit einer sehr guten Squelch-Funktion für den geneigten FM-Hörer. Aber SDR-Radio ist ja auch nach wie vor nicht mal im Beta-Status angekommen.
So long, demnächst wird es dann auch endlich mal um was anderes als SDR gehen...:-)
Usprünglich wurde die Software für Linux geschrieben, aber es gibt mittlerweile auch eine Windows-Portierung. Wenn man oben genanntem Link folgt, dann endet der erste Link zur Windows-Version mit DMR-Filter in der Version 1.6 in einer nicht erreichbaren Seite. Daher gleich den Backup-Link nehmen und diese Datei herunterladen: dsd160.exe
Startet man die Datei, bekommt man auch schon die Fehlermeldung, dass das Programm die Bibliothek cygwin1.dll nicht finden kann. Also flott zu http://www.cygwin.com/ und dort das Setup-Paket herunterladen.
Ab jetzt wird es spannend, weil auch nach der Installation meckert DSD, dass es die DLL nicht finden kann. Die entsprechende DLL findet man im Installationsverzeichnis von Cygwin. Am besten bastelt man sich einen Ordner in einem Verzeichnis, welches man auch über die Eingabeaufforderung schnell erreichen kann. In diesen Ordner wirft man dann sowohl die dsd160.exe als auch die cygwin1.dll. Der DSD läuft über die Eingabeaufforderung, also in Windows 7 auf Startmenü, im Suchfeld cmd eingeben und dann in den entsprechenden Ordner navigieren und dort die Datei dsd160.exe aufrufen. Es gibt noch diverse Befehle, die OE1ACM auf seiner Homepage aufgelistet hat.
Ob man nur die DLL benötigt und daraufhin Cygwin wieder deinstallieren kann, weiß ich nicht, muss ich mal ausprobieren, oder es schreibt jemand hier einen Kommentar...
In der gewünschten SDR-Software sucht man sich jetzt ein Signal, welches den Standards entspricht, mit denen DSD auch umgehen kann. Mittlerweile gibt es ein paar DMR-Relais im Amateurfunk-Bereich in Deutschland, eine internationale Liste findet man dort: http://www.dmr-marc.net/repeaters.html
Bei mir ist glücklicherweise DF0MOT in Sichtweite, wo nicht nur DMR, sondern auch ein P25-Relais steht. Läuft alles gut, dann erhält man folgendes Bild:
Probleme habe ich noch mit der Audio-Ausgabe, da gibt es nur Sprachschnipsel. Also muss ich hier noch etwas experimentieren.
Bei P25 ergibt sich ein ähnliches Bild:
Leider ist dort relativ wenig Aktivität, sodass ich da mal sehen muss, ob die Sprachausgabe besser funktioniert.
Eine weitere Software ist DMRDecode von Ian Wraith. Dort bin ich aber noch nicht besonders weit mit dem Erkunden gekommen. Ein erster Screenshot:
Wie man sieht, alles etwas experimentell, aber gerade das kann ja Spaß machen.
Übrigens, für die aktuellen Versuche habe ich die aktuellste Version von HDSDR genutzt. Die Oberfläche von SDR-Radio gefällt mir zwar deutlich besser, aber dafür überzeugt HDSDR mit einer sehr guten Squelch-Funktion für den geneigten FM-Hörer. Aber SDR-Radio ist ja auch nach wie vor nicht mal im Beta-Status angekommen.
So long, demnächst wird es dann auch endlich mal um was anderes als SDR gehen...:-)
Freitag, 22. März 2013
Motorola stellt das MTP6750 vor: HRT mit Digitalkamera
Und gleich aus gegebenem Anlass noch was hinterher.
Gestern wurde von Motorola das MTP6750 TETRA HRT vorgestellt. Dieses verfügt imho als erstes TETRA HRT über eine eingebaute 5 Megapixel Digitalkamera. Inwiefern diese Funktion wirklich sinnvoll im Arbeitsalltag der BOS genutzt werden kann, soll jeder für sich selbst beurteilen, auf jeden Fall tut sich etwas auf dem Markt.
Interessanter dürfte vor allem sein, dass das HRT bereits TEDS unterstützen soll, also deutlich schnellere Datenraten, als dies im bisher verwendeten TETRA-Standard der in Deutschland bei den BOS eingeführt wird, der Fall ist.
Bei Youtube gibt es ein nettes Werbefilmchen:
Und hier gibts Infos direkt von Motorola.
Meldung von Heise
Zu den Kommentaren im Heise-Forum denkt man sich am besten einfach seinen Teil.
Aussagen, inwiefern Geräte der MTP6000er Serie in Deutschland mit der BSI-Sicherheitskarte verwendet werden können, habe ich bisher nicht finden können, warten wir es ab.
Gestern wurde von Motorola das MTP6750 TETRA HRT vorgestellt. Dieses verfügt imho als erstes TETRA HRT über eine eingebaute 5 Megapixel Digitalkamera. Inwiefern diese Funktion wirklich sinnvoll im Arbeitsalltag der BOS genutzt werden kann, soll jeder für sich selbst beurteilen, auf jeden Fall tut sich etwas auf dem Markt.
Interessanter dürfte vor allem sein, dass das HRT bereits TEDS unterstützen soll, also deutlich schnellere Datenraten, als dies im bisher verwendeten TETRA-Standard der in Deutschland bei den BOS eingeführt wird, der Fall ist.
Bei Youtube gibt es ein nettes Werbefilmchen:
Meldung von Heise
Zu den Kommentaren im Heise-Forum denkt man sich am besten einfach seinen Teil.
Aussagen, inwiefern Geräte der MTP6000er Serie in Deutschland mit der BSI-Sicherheitskarte verwendet werden können, habe ich bisher nicht finden können, warten wir es ab.
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